Für Unternehmen beginnt eine neue Ära der Dezentralisierung
Bis 2020 werden Unternehmen durch den Einfluss von neuen Technologien auf unsere Arbeitswelt gezwungen sein, sich einer neuen Ära der Dezentralisierung zu stellen. Der von der Economist Intelligence Unit durchgeführten Studie zufolge prognostizieren 63 Prozent der Führungskräfte eine Verschiebung hin zu einem dezentraleren Geschäftsmodell. Sie gehen davon aus, dass Geschäftsentscheidungen künftig nicht mehr nur noch von einer zentralen Geschäftsleitung getroffen werden, sondern auch die Bedeutung von einzelnen Mitarbeitern steigen wird.
Diese neue Ära ist gerade nicht durch alte, dezentrale Organisationsstrukturen gekennzeichnet, die in der Vergangenheit oft für ihre Ineffizienz, überflüssige Doppelungen und ein mangelhafte strategische Anpassungsfähigkeit kritisiert worden sind. In der neuen Ära werden die Unternehmen deutlich prozessorientierter arbeiten. Geschäftskritische Informationen werden zentraler verwaltet, sodass Informationen von den Mitarbeitern einfacher empfangen, gespeichert und abgerufen werden können. Dadurch werden die Prozesse straffer und effizienter als je zuvor. Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter mehr Spielräume, wenn es um Informationen geht, die für die direkte Zusammenarbeit mit Kunden relevant sind oder in Zusammenhang mit wichtigen Geschäftsentscheidungen stehen.


