771

Zusammenfassung

Unternehmen in Europa – ob groß oder klein – werden auf verschiedene Art und Weise von der Digitalen Agenda der Europäischen Union beeinflusst werden. Die Digitale Agenda zielt darauf ab, durch eine verbesserte Nutzung von Technologien das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union zu steigern. Die Unternehmen müssen sich dazu auf neue Regelungen und Richtlinien einstellen, die die Informationsspeicherung, Geschäftsprozesse, das Handling von Geschäftsdokumenten und grenzüberschreitende Geschäfte betreffen.

Den Kern der Digitalen Agenda bilden 100 geplante Maßnahmen rund um einen "digitalen Binnenmarkt", die Bereiche "Trust & Security" und die Förderung von "E-Skills". Unter diesen 100 Maßnahmen sind Aktivitäten zu finden, die die Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung innerhalb von Europa unterstützen sollen. Außerdem sind darunter Initiativen zu finden, die kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) bei der Nutzung von Technologien unterstützen sollen. Das Ziel ist es Wettbewerbsvorteile zu erreichen.

Nach Einschätzung der Europäischen Kommission ist der Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie direkt für fünf Prozent des europäischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) verantwortlich. Dies entspricht etwa 660 Milliarden Euro pro Jahr. Unternehmen sollten die Möglichkeiten nutzen, die sich durch die Digitale Agenda ergeben werden.

Weitere Informationen

Komplexe Gesetzeslage: Die Bildung einer gesamteuropäischen Cloud

Cloud Computing gilt heute als ein Hauptfaktor für Wirtschaftswachstum in Europa. Es heisst es könne völlig neue Wege eröffnen, wie Länder, Städte, Branchen und Unternehmen durch Computertechnologie wirtschaftliche Vorzüge erlangen können.

Unternehmen, die die Cloud nutzen möchten, müssen aber einige Herausforderungen bewältigen. Besonders kompliziert ist die Situation für Unternehmen, die in mehreren Ländern der EU tätig sind. In den Mitgliedstaaten der EU schreiben verschiedene Gesetze vor, welche Daten gespeichert oder mit anderen Unternehmensbereichen lokal, innerhalb des nationalen Betriebs, sowie gemeinsam mit Standorten in anderen europäischen Staaten genutzt werden dürfen. Dadurch empfinden es Unternehmen häufig als schwierig, einen einzigen Cloud-Service für alle Aktivitäten innerhalb der EU einzurichten, da viele Länder die Speicherung bestimmter Daten ausserhalb des Landes nicht erlauben.

Ricoh Europe hat eine erfolgreiche Lösung für diese komplexe Gesetzeslage gefunden und eine einheitliche Cloud-Umgebung für ihre europäischen Aktivitäten eingerichtet.

Energising the European Economy One Step at a Time through Electronic Invoicing

Europäische Unternehmen werden immer stärker von der elektronischen Rechnungsstellung profitieren

Der Januar 2013 stellt einen bedeutenden Meilenstein für eine Hauptaktion der Digitalen Agenda der Europäischen Union dar, da zu diesem Zeitpunkt die Deadline für Mitgliedsstaaten zur Einführung einer Gesetzgebung zur Gleichstellung von elektronischen- und Papierrechnungen abläuft – hierdurch wird eine der Barrieren, die bisher die europaweite Einführung von elektronischer Rechnungsstellung (E-Invoicing) verhinderten, abgeschafft.

Bis heute sind die meisten europäischen Unternehmen aber nicht ausreichend vorbereitet. Viele Unternehmen, die gerne von einer papierbasierten Rechnungsstellung auf die elektronische Rechnungsstellung wechseln möchten, müssen noch eine Reihe von Hindernissen auf dem Weg hin zu einem vollständig digitalisierten Prozess überwinden. Als Haupthindernisse können offenbar genannt werden, fehlendes technologisches Wissen, nicht ausreichende technische Kapazitäten, mangelndes Vertrauen in die Sicherheit von digitalisierten Daten sowie eine fehlende Akzeptanz auf Seiten der Lieferanten und Kunden, die anscheinend noch nicht bereit sind, auf gedruckte Rechnungen zu verzichten.

  • Umfrage

    • Mit Blick auf unternehmenskritischen Prozesse: Was wird die größten Veränderungen verursachen: 

  • Das Phänomen Big Data
  • Soziale Medien im Geschäftsleben
  • Das papierloses Büro
  • Preiswerte Rechnerleistung und Speicherkapazitäten über die „Cloud“
  • Dezentrale Entscheidungen durch einzelne Mitarbeiter
  • Von Kunden initiierte Innovationen