Herausforderung Geschwindigkeit

In einer Studie mit dem Titel „The Challenge of Speed“, die von der Economist Intelligence Unit durchgeführt und von Ricoh gesponsert wurde, geben 73 Prozent der Führungskräfte in ganz Europa zu, dass ihre Unternehmen schneller werden müssen, um sich an sich verändernde Geschäftsbedingungen anzupassen.

Der Bericht hebt auch hervor, wie europäische Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen auf die Herausforderungen in Zusammenhang mit der Steigerung der Geschäftsflexibilität reagieren und welche Schritte sie einleiten müssen, um schneller zu sein.

Neben einer Reihe von Interviews basiert die Studie auf einer Befragung von 461 europäischen Führungskräften. Fast die Hälfte davon ist (49 %) auf C-Level oder höher und weitere 23 Prozent sind SVPs, VPs oder Direktoren.

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Geschwindigkeit und Qualität unter Druck: Was Finanzdienstleister unterscheidet

Da Finanzdienstleistungsorganisationen mit gegensätzlichen Forderungen von Kunden, Regulierungsbehörden und Aktionären jonglieren, müssen sie auch einen Weg finden, Änderungen schneller umzusetzen. Privatkunden-, Firmenkunden- und Investment-Banken sowie Versicherungen nutzen Technologie extensiv, um schneller zu arbeiten – mehr als jede andere Branche. Da sie jedoch weiterhin von nicht vernetzten Altsystemen ausgebremst werden, ist eine Überprüfung der Technologien dringend notwendig und auch Informations- und Dokumentenprozesse müssen vereinfacht werden.

Warum europäische Unternehmen die technologische Disruption vielleicht nicht so schnell überwinden, wie sie denken

Betrachtet man, wie schnell sie sich verändern können, würden europäische Führungskräfte ihr Unternehmen drei Mal häufiger mit einem Schnellboot (48 Prozent) als mit einem Supertanker (17 Prozent) vergleichen, während es sich mit ihrer Einschätzung für Mitbewerber genau andersherum verhält. Die Wahrheit ist jedoch, dass ihr Blick während ihres Strebens nach schnellerer Veränderung von der dreifachen Herausforderung getrübt wird: der rapiden Arbeitskraftentwicklung, der technologischen Disruption und der zugrunde liegenden Kerngeschäftsprozesse, die eine nachhaltige Veränderung gewährleisten.

Optimierung von Prozessen im Gesundheitswesen bei gleichzeitiger Sicherung von Forschung und Entwicklung

Führungskräfte im europäischen Gesundheitswesen sagen voraus, dass die Technologie in den nächsten drei Jahren die größte Triebfeder für Geschäftsveränderungen sein wird. Sie wissen aber, dass beim Vorantreiben schneller Veränderungen die größten Risikobereiche 1) die Technologie selbst und vor allem 2) Forschung und Entwicklung sind.

Sie sind sich uneinig darüber, welche Bereiche für die Veränderung am wichtigsten sind. Doch bei der spezifischen Betrachtung der Bereiche, in denen sie innerhalb der nächsten drei Jahre die größten Veränderungen erwarten, ist die häufigste Antwort die „Verbesserung ihrer Kerngeschäftsprozesse“.

Warum ein gemeinsamer Ansatz und weniger Bürokratie ausschlaggebend für die Optimierung des Lernerlebnisses sind

Führungskräfte im europäischen Bildungswesen sind der Ansicht, dass sie sich heute schneller als in den letzten drei Jahren verändern müssen. Fast alle (98 Prozent) fühlen sich dem Druck ausgesetzt, sich schnell anpassen zu müssen. Dennoch sind sie sehr gespannt auf die Rolle der Technologie für die Zukunft des Lernens und würden die „Erweiterte Realität“ (Augmented Reality) als eine der führenden Technologien betrachten, welche die Leistung Ihres Unternehmens verbessern und das Lernerlebnis optimieren könnte.

Die Schlüsselbereiche, die für den zukünftigen Wandel von größter Bedeutung sind, liegen bei den Back-Office-Aktivitäten. Die beiden größten Engpässe bei der Erreichung einer größeren Agilität sind erstens die Schwierigkeit, dass sich Mitarbeiter, Geschäftsbereiche oder Stellen auf eine gemeinsame Herangehensweise einigen (44 Prozent) und zweitens bürokratische Entscheidungsfindungsprozesse (35 Prozent).

Öffentliche Verwaltung betrachtet die Anpassung an den technologischen Wandel als weniger dringlich

Nur 27 Prozent der höheren Beamten spüren einen signifikanten oder extremen Druck, sich an den schnellen Wandel anzupassen.  Weitere Veränderungen werden jedoch kommen. Die erwartet, dass 50 Prozent der Bevölkerung und 80 Prozent der Unternehmen bis 2015 auf digitalem Wege mit Behörden und Ämtern interagieren, und Bürgerinnen und Bürger wollen in der Lage sein, einfacher mit staatlichen Stellen zu kommunizieren.  

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