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Organisationen im Gesundheitswesen, in Bildung und Finanzdienstleister, die von Risiken der Nichtdokumentierung von Vorschriften betroffen sind
Das ‘Big Data’-Konzept in Verbindung mit der sich wandelnden Kultur am Arbeitsplatz führen dazu, dass wirksames Informationsmanagement und die Einhaltung von Dokumentenvorschriften für Organisationen auf vertikalen Märkten nicht besonders wichtig sind.
Geschäftskritische Unterlagen von Organisationen, die im Gesundheitswesen oder in der Bildung tätig sind, bzw. Unterlagen von Finanzdienstleistern könnten immer leichter verloren gehen oder gegen wichtige Dokumentenvorschriften verstoßen.
Fast ein Drittel (29 Prozent) aller Unternehmen im Gesundheitswesen haben kein Prüfverfahren für die Dokumentation geschäftskritischer Unterlagen. Weniger als die Hälfte der europäischen Finanzdienstleister (nur 45 Prozent) können bestätigen, dass sie über die Fähigkeit verfügen, alle vertraulichen und geschäftskritischen Unterlagen nachzuverfolgen. 20 Prozent der Finanzdienstleister melden, dass sie überhaupt keine entsprechenden Abläufe besitzen.
Dies sind hohe Ziffern, die sich auf die Einhaltung des Sarbanes-Oxley-Gesetzes beziehen. Dieses Gesetz fordert von Organisationen die Garantie, dass geschäftskritische Unterlagen weder geändert noch vernichtet oder verlegt werden.
Darüber hinaus verlieren 31 Prozent aller europäischen Unternehmen nach wie vor wichtige Dokumente. Organisationen im bildungswesen sind besonders gefährdet: Hier geben 38 Prozent zu, dass sie gelegentlich geschäftskritische Informationen verlieren (im Vergleich zu 14 Prozent der Organisationen im Rechtsbereich).
Mehr als die Hälfte aller Unternehmen (52 Prozent) erklärten, dass sich dies in erster Linie auf erhebliche Verzögerungen bei Geschäftsabläufen auswirkte. Weitere Probleme reichten von Rufschädigungen bis hin zu nicht beglichenen Rechnungen, Verlust von geschäftskritischen Informationen, Nichteinhaltung von Vorschriften und unzufriedenen Kunden.
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