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Zusammenfassung

Führungskräfte aus der Wirtschaft erwarten für die Zukunft tiefgreifende, durch technologische Entwicklungen hervorgerufene Veränderungen in ihren Branchen. Dies hat eine von Ricoh gesponserte Studie der Economist Intelligence Unit ergeben.

Die Studie dass viele der Befragten der Auffassung sind, dass bis 2020 die meisten Ideen für neue Produkte oder Services von den Kunden selbst stammen werden. Außerdem wird ein Trend hin zu dezentralen Strukturen prognostiziert. Die Befragten gehen des Weiteren davon aus, dass sich bis 2020 viele Branchen deutlich verändern werden.

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Technologische Entwicklungen verändern die Geschäftswelt

Technologische Entwicklungen verändern die Geschäftswelt

Unternehmen können sich den Veränderungen, die die technologische Entwicklung bis 2020 mit sich bringen wird, nicht entziehen. Die Unternehmen, die über flexible Prozesse, Strukturen und eine anpassungsfähige Unternehmenskultur verfügen, werden von diesen Veränderungen und neuen Möglichkeiten profitieren. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei innovative Prozesse. 

Für Unternehmen beginnt eine neue Ära der Dezentralisierung

Für Unternehmen beginnt eine neue Ära der Dezentralisierung

Bis 2020 werden Unternehmen durch den Einfluss von neuen Technologien auf unsere Arbeitswelt gezwungen sein, sich einer neuen Ära der Dezentralisierung zu stellen. Der von der Economist Intelligence Unit durchgeführten Studie zufolge prognostizieren 63 Prozent der Führungskräfte eine Verschiebung hin zu einem dezentraleren Geschäftsmodell. Sie gehen davon aus, dass Geschäftsentscheidungen künftig nicht mehr nur noch von einer zentralen Geschäftsleitung getroffen werden, sondern auch die Bedeutung von einzelnen Mitarbeitern steigen wird.

Diese neue Ära ist gerade nicht durch alte, dezentrale Organisationsstrukturen gekennzeichnet, die in der Vergangenheit oft für ihre Ineffizienz, überflüssige Doppelungen und ein mangelhafte strategische Anpassungsfähigkeit kritisiert worden sind. In der neuen Ära werden die Unternehmen deutlich prozessorientierter arbeiten. Geschäftskritische Informationen werden zentraler verwaltet, sodass Informationen von den Mitarbeitern einfacher empfangen, gespeichert und abgerufen werden können. Dadurch werden die Prozesse straffer und effizienter als je zuvor. Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter mehr Spielräume, wenn es um Informationen geht, die für die direkte Zusammenarbeit mit Kunden relevant sind oder in Zusammenhang mit wichtigen Geschäftsentscheidungen stehen.

CIO und CMO

CIO und CMO müssen eng zusammenarbeiten, wenn es um kundenorientierte Innovationen geht

Die Methoden der modernen Marktforschung verbessern sich ständig. Unternehmen können so immer besser die Anforderungen der Kunden erfassen. Die Rolle des CIO wird in Zukunft immer wichtiger werden, wenn es darum geht den Chief Marketing Officer (CMO) und das Unternehmen dabei zu unterstützen, eine noch engere Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen.

Bislang erhielten Unternehmen ihre Informationen zu den Anforderungen und Ansprüche der Kunden über Fokusgruppen, Feedback-Formulare und telefonische Befragungen. Marktforschung galt bisher als eindeutige Domäne des Marketingbereichs. Heute können Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen in großen Mengen durch Online Communities, soziale Netzwerke, Kundenbindungsprogramme und individuelles Marketing gewonnen werden.

Dieser Wandel wird von Kunden und Mitarbeitern vorangetrieben, denen die technologische Entwicklung mehr Möglichkeiten denn je bietet. Im Jahr 2020 werden Kunden die Hauptquelle für Ideen zu neuen Produkten und Dienstleistungen sein, gefolgt von Online Communities und Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Dies gaben jedenfalls 30 Prozent der befragten Führungskräfte aus Branchen wie Finanzdienstleistungen, Bildungswesen, öffentlicher Dienst, Informationstechnologie und Fertigung/Industrie an, die an einer Studie der Economist Intelligence Unit teilgenommen haben.

Thinking Heads

Unternehmen müssen mit technologischer Entwicklung Schritt halten

Einer aktuellen Studie der Economist Intelligence Unit zufolge sind fast ein Drittel (31 Prozent) der Führungskräfte besorgt, dass vor allem die künftige technologische Entwicklung die Zukunft ihres Unternehmens bestimmen wird . Über ein Drittel (37 Prozent) der befragten Führungskräfte glauben, dass ihr Unternehmen nicht in der Lage sein wird mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten und deshalb seinen Wettbewerbsvorsprung verlieren wird.

Die Unternehmen müssen sich die Frage stellen, ob sie auf künftige technologische Entwicklungen vorbereitet sind und ob sie über das erforderliche Know-how verfügen. Unternehmen müssen beispielsweise sicherstellen, dass ihre Infrastruktur rund um die Informationsverarbeitung zukunftsfähig ist, wenn sie von kommenden Entwicklungen profitieren wollen.

Die technologische Entwicklung wird eine wichtige Ursache für Veränderungen in der Arbeitswelt der Zukunft sein. Führungskräfte müssen darauf achten, dass ihre Unternehmen mit dieser Entwicklung Schritt halten können, besonders im Zusammenhang mit geschäftskritischen Dokumentenprozessen.

Map of the world

Bis 2020 könnten Unternehmen, die nicht mit dem technologischen Wandel Schritt halten, verschwunden sein

In den vergangenen 20 Jahren haben die Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie die Funktionsweise von Märkten und Unternehmen grundlegend verändert. Die befragten Führungskräfte aus aller Welt sind daher der Überzeugung, dass nur diejenigen Unternehmen bis 2020 überleben werden, die sich auch weiterhin schnell und effizient auf diesen technologischen Wandel einstellen können. Ein Drittel der befragten Führungskräfte aus dem IT-Sektor ist der Ansicht, dass ihr Unternehmen komplett verschwinden wird. Rund 60 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich ihre Branche bis 2020 fast vollständig verändern wird.

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    • Mit Blick auf unternehmenskritischen Prozesse: Was wird die größten Veränderungen verursachen: 

  • Das Phänomen Big Data
  • Soziale Medien im Geschäftsleben
  • Das papierloses Büro
  • Preiswerte Rechnerleistung und Speicherkapazitäten über die „Cloud“
  • Dezentrale Entscheidungen durch einzelne Mitarbeiter
  • Von Kunden initiierte Innovationen