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CIO und CMO müssen eng zusammenarbeiten, wenn es um kundenorientierte Innovationen geht

Stärkere Zusammenarbeit zwischen dem CIO und dem Chief Marketing Officer (CMO) ist unabdingbar für eine Zukunft der kundenorientierten Innovation.

Im Jahr 2020 werden Kunden die Hauptinspiration für neue Produkt- oder Service-Ideen sein, gefolgt von Internet-Foren an zweiter Stelle und Forschung und Entwicklung an dritter. Dies glauben jedenfalls 30 Prozent der führenden Unternehmen aus so diversen Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Bildungswesen, öffentlicher Dienst, Informationstechnologie und Fertigung/Industrie an, die an einer Studie der Economist Intelligence Unit teilnahmen.1

Dem steht die heutige Ansicht gegenüber, dass Kunden die zweitwichtigste Ideenquelle sind – nach dem F&E-Team. Die Hauptquelle für Ideen zur Verbesserung von Geschäftsprozessen wird jedoch unverändert der Mitarbeiterstamm bleiben. 34 Prozent der Führungskräfte messen den Mitarbeitern heute – und auch 2020 – den Spitzenplatz bei.1

Diese neuen Ideenquellen werden immer größere Mengen digitaler Daten mit sich bringen. Prognosen zufolge wird das Volumen der erzeugten digitalen Daten jedes Jahr um 40 Prozent zunehmen2. Und nach wie vor werden noch große Mengen an gedruckten Unterlagen und Hartkopien für geschäftskritische Prozesse verwendet. 43 Prozent der europäischen Organisationen verarbeiten geschäftskritische Dokumententransaktionen noch immer manuell3. Die Verwaltung dieser Daten stellt eine Herausforderung für Unternehmen dar. So können durch die engere Zusammenarbeit zwischen CIO und CMO eindeutig erhebliche Geschäftsvorteile erzielt werden.

Um von diesem neuen Zeitalter der kundenorientierten Innovation profitieren zu können, müssen CIO und CMO unbedingt gemeinsam die Abläufe für Geschäftsdaten straffen.

Ein Teil der dazu benötigten Technologie ist schon heute bereits in fast jedem Unternehmen zu finden. Den Unternehmen stehen schon heute Multifunktionssysteme zur Verfügung, die Dokumente drucken, kopieren und scannen können. Doch nur wenige Unternehmen nutzen das volle Potenzial dieser Systeme oder erkennen die zentrale Rolle, die diese Systeme bei der Entwicklung innovativer Informationsprozesse spielen können. In der Kombination mit Managed Document Services und innovativen Softwarelösungen verwandeln sich diese Systeme quasi in "Kommunikationszentren", die als Schnittstellen zu den ERP-Systemen dienen und mit denen im Rahmen des unternehmensweiten Dokumentenmanagements Informationen gemanagt werden können.

Die Systeme können gedruckte Dokumente digitalisieren, Informationen direkt an einen zentralen Server weiterleiten, Texte in Dokumenten erkennen und so die Recherche erleichtern und Dokumente mühelos in verschiedene Formate konvertieren. Gleichzeitig kann die Datensicherheit erhöht werden, da vertrauliche Daten beispielsweise durch Zugangsbeschränkungen geschützt werden können. Außerdem gibt es Möglichkeiten die Nutzung von Informationen zu dokumentieren und Veränderungen an Dokumenten nachzuvollziehen.

Das Endergebnis:

  • Ein effizienter und gut organisierter Informationsprozess, der kundenorientierte Produktinnovation und mitarbeiterorientierte Prozessinnovation fördert
  • Kunden haben Einfluss auf die Entwicklung neuer Produkte und Unternehmen können die Informationsflut besser bewältigen
  • Unternehmen können flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden und die Marktgegebenheiten reagieren und sich darauf konzentrieren, aus den vorhandenen Informationen Mehrwert zu generieren, statt sich um die Informationsflut zu sorgen

Erfahren Sie mehr.

Hier finden Sie die Executive Summary der Studie "Frontiers of disruption: The next decade of technology in business“

[1] Economist  Intelligence Unit.  Executive Summary - Frontiers of disruption: The next decade of technology in business.  Sponsored by Ricoh.  October 2011. 

[2] McKinsey Global Institute.  Big Data: The Next Frontier for innovation, competition and productivity.  Mai 2011.

[3] Coleman Parkes Research, The Ricoh Process Efficiency Index, Juni 2011

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